Die Sprache der Dinge

 

Eine besondere Rarität können wir am Sonntag, 5. Juli 2026, 15 Uhr in der Reihe "Die Sprache der Dinge" im Schwälmer Dorfmuseum Holzburg vorstellen:

 

Es handelt sich um ein Blatt mit zwei aquarellierten Handzeichnungen des Malers Emil Beithan (1878-1955), die das Museum vor kurzem geschenkt bekommen hat.

 

Titel: "Schwälmerchen beim Abschied " und "Schwälmer Kinder beim Baden".

 

Das Blatt ist auf der Vorder- und Rückseite bemalt und auf Anfang des 20. Jh. zu datieren. Es handelt sich um zwei sehr qualitätvolle Zeichnungen. Das Motiv "Schwälmerchen beim Abschied" ist auch die Vorzeichnung für ein Postkartenmotiv, das in hoher Auflage gedruckt worden ist.

 

 

Emil Beithan wurde in Homburg vor der Höhe geboren und gehört zu einem der prominentesten Malern des Willinghäuser Malerkreises. Er lebte und arbeitete allerdings von 1906-1914 den Sommer über in Schrecksbach und Röllshausen. Nach dem Krieg 1946 verkaufte er sein Anwesen in Buchschlag bei Dreieichenhain und zog komplett nach Schrecksbach, wo er 1955 verstarb. Sein Haus mit Atelier ist in Schrecksbach erhalten.

 
 

Das Museumscafe ist geöffnet.